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Neuseeland 2019: Von Tag zu Tag

Wellington – der Tag im erdbebensicheren Parlament

Dieser Tag begann für uns unter einem politisch-geschichtlichen Highlight. Nach einem kurzen Frühstück führte uns unser Weg in das Parliament von Neuseeland. In einer knapp 2-stündigen Führung haben wir alle wesentlichen Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede des Wahlsystems von Neuseeland (im Vergleich zu Deutschland) kennengelernt. Die Kinder hatten die Möglichkeit all ihre Fragen über wichtige aktuelle Themen in Neuseeland zu stellen. Beeindruckend auch die Sicherungsmaßnahmen, die auch bei Erdbeben funktionieren. Zugleich waren wir bereits am Anfang ein wenig über die wehende deutsche Flagge am Parlament überrascht, bis wir darüber informiert wurden, dass 5 Bundestagsabgeordneten an diesem Tag ebenso einen Besuch hier abstatten werden. Leider konnte uns niemand sagen, wer genau dort anwesend sein wird. Im Anschluss daran hieß es für alle: Freizeit – die beste Möglickeit, um weitere Souvenire und Andenken für sich selbst zu organisieren. In Kleingruppen begaben sich alle auf den schnellsten Weg in die Haupteinkaufsstraße von Wellington – mit Ausnahme von Herrn Boesten. Dieser begab sich auf den Weg auf einen Aussichtspunkt in Wellington und fuhr Cablecar. Am Abend zeigten sich alle nur noch ihre Erungeschaften des Shoppingtages und mussten bereits wieder für die Weiterreise nach Rotorua packen, die am nächsten Tag für uns anstand.

Auf dem Weg nach Rotorua durch vulkanische geprägte Landschaft

Der Tag begann regnerisch. Aufgrund dessen mussten wir spontan einen neuen Plan erarbeiten, um zum ca. 2 km entfernten zentralen Busbahnhof zu kommen, da ansonsten alle total nass dort ankommen würden. Dank tatgräftiger Unterstützung des Hostels gelang es uns kurzfristig, 4 Kleinbusse für den Transport zu organisieren – wobei die Unterbringung des Gepäcks die größte Herausforderung war. Innerhalb kürzester Zeit waren wir dann zumindest fast trocken angekommen, um mit dem Intercity unsere 7-Stündige Fahrt nach Rotorua anzutreten. Diese verlief ohne weitere Probleme und man konnte einen perfekten Eindruck über die vulkanisch geprägte Landschaft erhalten. Nach ca. 7 ½ Stunden kamen wir dann auch in Rotorua an und ein kurzer Fußweg von 5 Minuten führte uns in zentral gelegene Hostel. Nun hieß es nur noch: Zimmeraufteilung und schnell etwas zu Abendessen finden. Um 22 Uhr waren dann alle wieder zurück im Hostel und gingen ins Bett – erst da merkt man, wie anstrengend eine Busfahrt sein kann.

Rotorua – oder der Herr der Ringe

Der Tag begann mit erstmal mit ein wenig ausschlafen. Im Vergleich zu sonst (wo es spätestens um 8 Uhr zum Frühstücken ging) durften wir heute bis 9 Uhr schlafen. Nicht alle konnten das – Frau Schweiger und ein paar andere wenige Schüler waren bereits am 7 Uhr teilweise im Gruppenraum anwesend, da sie nicht mehr schlafen konnten. Nach einem gemeinsamen Frühstück gab es 2 unterschiedlichen Programmpunkte. 28 Kinder und Herr Boesten machten sich gegen 11 Uhr auf den Weg in den Polynesian Spa. Vor allem die Jungs hatten ihren Spaß. Nach kurzer Überzeugung des Bademeisters wurde es ihnen erlaubt, verschiedenen Stunts im Pool auszuprobieren, wobei vor allem Tim Reiser, Leif Linow und Ben Finkensiep durch die Lüfte geschleudert wurden. Für die übrigen 5 plus Frau Schweiger ging es nach Hobbiton. Nach einer knapp 1-stündigen Busfahrt erreichten wir voller Vorfreude die Filmkulisse der Herr der Ringe und Hobbiton Trilogie. In einer Führung haben wir alles wesentliche über die Filme, die Kulisse und die Produktion erfahren und hatten ausreichend Möglichkeiten, vor den unterschiedlichen „Hobbithäusern“ Photos zu machen. Leider verging die Zeit viel zu schnell und nach ca 5 Stunden waren auch wir wieder zurück in Rotorua, wo wir die anderen Kindern traffen. Für Kenneth, Jakob, Freddy, Paul und Tim ging es dann noch in die Kletterhalle, die Teil des Hostels war. Die Mädels aus Elmshorn (Lisa, Ani, Martha, Alysha und Nina haben die Jungs bei ihren Wettkämpfen angefeuert). Die übrigen Kinder hatten Freizeit. Am Abend versammelten wir uns dann im eigenen Gruppenraum und ließen den Abend bei Kartenspielen ausklingen, wobei vor allem Leif und Nico leiden mussten, da sie etwas häufiger als alle Anderen verloren haben.

Rotorua – und die Gewohnheiten der Maori-Ureinwohner

Heute ging es für uns auf die Spuren der tektonischen und geologischen Geschichte Neuseelands. Wir machten einen Ausflug in die Te Puia Vulcanic Area. Zunächst einmal bekamen wir von einem Maori eine Führung durch die eigene Schule und das Gelände des Parks. Hierbei lernten wir alles über die Handwerkskultur der Maori. Das Ende der Führung war einer von insgesamt 10 Geysiren, die es in Neuseeland überhaupt gibt. Dieser ist vor allem durch seine regelmäßigen Ausbrüche im ca. 45 Minuten Takt bekannt. Nur der Geruch machte einigen Kinder Probleme. Im Anschluss daran ging es über einen kurzen Stop zum Mittagessen zurück zum Hostel, um bereits für die morgige Abreise zu packen, da wir am Abend einen spontanen Besuch eines Maori-Dorfes organisieren konnten. Um 18 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Dorf. Nach einer bereits spanenden Busfahrt, in der die Kinder einen eigenen Häuptling (Chief) wählen mussten, ging es für uns zur rituellen Begrüßungszeremonie der Maori. Die Wahl für den Chief fiel auf Tom Toulis, der den gesamten Abend somit der Leiter unserer Gruppe war und den Häuptling des Dorfes begrüßen durfte. Nach der Zeremonie lernten wir durch verschiedene Stationen immer mehr über das Leben der Maori. Neele, Nicole und Lara durften Eindrücke in einen typischen Tanz für Frauen gewinnen. Im Anschluss daran spielten Alysha, Martha, Ben F. und Paul ein typisches Spiel (Stäbchenspiel der Maori), wobei Alysha gewann. Das Highlight war jedoch der Haka Tanz, den alle männlichen Gruppenteilnehmer machen durften. Der spektaktuläre Abend endete mit einem gemeinsamen Maori-Abendessen, welches wir sehr genossen haben. Auf der Rückreise waren die meisten von uns immer noch sprachlos und beeindruckt von den Eindrücken des Abends – ein voller Erfolg.

Erneut hieß es für uns früh aufstehen, da bereits um 7.30 Uhr unser Bus zunächst nach Auckland fuhr, um dort nach einem kurzen Umstieg von ca. einer Stunde weiter nach Paihia zu fahren. Alle Kinder waren pünktlich aber sehr müde bereits um 6 Uhr beim Frühstück. Die Busfahrt war lange und dauerte fast 10 Stunden. Um 17.45 Uhr waren wir nun endlich in Paihia und es ging ohne Umwege ins Hostel. Nun nur schnell die Koffer auf die Zimmer bringen und los in Richtung Supermarkt, um für das morgige Frühstück einzukaufen und Abend zu essen. Um 21 Uhr waren alle zurück und gingen größtenteils bereits ins Bett, um für den morgigen Tag fit zu sein.

Paihia – ein Highlight nach dem anderen

Bereits heute stand ein weiteres Highlight unserer Reise auf dem Programm, der Ausflug Fullers Great Sight mit verschiedenen Inseln, Baden, Schnorcheln und Delphinen auf dem Programm. Um 9.30 Uhr ging es für uns mit dem Boot los. Nach ca. 30 Minuten kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus, denn die ersten Delphine waren auf dem Meer zu erkennen. Neele war so begeistert, dass sie sich spontan zum Schwimmen mit Delphinen entschieden hatte. Danach ging es weiter mit der Fahrt zu verschiedenen Inselgruppen. Das Mittagessen war mit einem Badestopp verbunden, bei dem alle ihren Spaß hatten. Jannick hatte vor allem Spaß daran, alle Mädels, inklusive Frau Schweiger komplett nass zu spritzen. Danach ging es für uns weiter zum Schnorcheln. Eine beeindruckende Unterwasserwelt war zu sehen. Das Ende war das beeindruckende „Hole in the Rock“, welchen wir sogar mit dem gesamten Boot durchquerten. Nach bereits fast 7 Stunden ging es nun zurück nach Paihia. Insgesamt 11 Kinder und die beiden Lehrer gingen gemeinsam Abendessen. Alle anderen haben sich teilweise selbst etwas gekocht oder waren in der Stadt essen.

Tagesausflug Milford Sound

Heute hieß es für uns: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Bereits um 5.00 Uhr mussten wir auf den Beinen sein, um nach einem schnellen Frühstück um 6.45 Uhr beim Treffpunkt für den Tagesausflug nach Milford Sound (Unesco Weltkulturerbe) zu sein. Zu Beginn waren alle von der noch sehr kurzen Nacht geschlaucht, aber spätestens beim Durqueren des Fjord-Nationalparks waren alle hellwach und genießten die 6-Stündige Busfahrt, auf der wir sehr viele Informationen über Bedrohungen der Natur, Gletscher, Wanderwege und Lebensweisen der Neuseeländer von dem Busfahrer erfahren haben (dieser hätte durchaus auch ein Lehrer sein können J).  Vor allem für unsere beiden Fotographen (Jakob Bornhöft und Tim Reiser war die Busfahrt bereits ein absolutes Erlebnis). In Milford Sound angekommen fand eine knapp 2-Stündige Bootstour, auf der wir erneut Robben und die beeindruckenden Fjorde beobachtet haben, ging es im Anschluss wieder zurück nach Queenstown. Ziemlich geschafft von dem sehr langen und eindrucksvollen Tag hieß es nun nur noch schnell etwas zu Abendessen finden und ab ins Bett.

Ausflug Walter Peak Farm

Nach dem anstrengenden gestrigen Tag ging es für uns zu einem knapp 4-stündigen Ausflug auf die Walter Peak Farm. Nach einer 45-minütigen Überfahrt über den See mit einem alten Dampfer, der auch heute noch per Hand mit Kohle betrieben wird, erreichten wir die Farm am anderen Ufer des Sees. Aber bereits die Überfahrt war ein spannendes und vor allem windiges Erlebnis, bei dem manche Kinder Szenen des Titanic Films nachgestellt und somit ihren Spaß hatten. Nach der Ankunft auf der Farm bekamen eine Vorführung, wie die Moreno-Schafe dort gehalten und auch geschoren werden. Im Anschluss daran wurde uns gezeigt, wie die Hütehunde es innerhalb weniger Minuten schaffen, die Schafe auf und von dem Berg zu treiben. Nach einer kleinen Begehung des Weiteren Geländes der Farm, bei der wir noch weitere Tiere entdecken konnten, ging es für uns erstmal wieder zurück nach Queenstown, um uns eigentlich auf ein weiteres Highlight vorzubereiten. Lisa, Nina, Nele, Martha, Jannik und Julian W. hatten bereits 2 Tage zuvor einen Paragliding-Flug vereinbart. Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg zurück zur Unterkunft, als dann die schlechte Nachricht kam: Alle Flüge des Tages wurden aufgrund der Wetterbedingungen (Wind) abgesagt. Die Enttäuschung der 6 war groß, da sie sich riesig auf dieses einmalige Erlebnis gefreut hatten. Am Abend haben sich dann erneut viele Kinder (insgesamt 13) entschieden, anstatt in der Stadt Essen zu gehen, gemeinsam mit Frau Schweiger zu kochen. Auf dem Speiseplan stand dieses mal Spaghetti Bolognese mit Salat. Mittlerweile haben wir schon sehr viel Übung darin, für mehrere Leute zu kochen und die Abläufe haben sich immer besser eingestellt, damit das Essen gelingt. Und auch die Kinder erwerben immer mehr Kochkünste. Am Abend gab es dann noch eine weitere Planung für die nächsten Tage. Auf einer Homepage eines renomierten Tourenbetreibers waren nun wieder 6 Plätze für die Hobbitontour ab Rotorua verfügbar. Nach Absprache mit allen Kindern haben wir uns für ein Losverfahren für alle Interessenten entschieden. Am 9.3. geht es für Simon, Neele, Yannick, Julian W. und Jonathan mit Frau Schweiger auf eine Besichtigung des Hobbiton Filmsets. Die anderen werden den Tag zum Bouldern und ins Schwimmbad gehen.

Weiterreise nach Wellington:

Auch heute hieß es erneut früh aufstehen, die übrigen Sachen noch schnell in den Koffer packen und weiter geht die Reise nach Wellington, unseren ersten Stopp auf der Nordhalbinsel. Bereits um 3 Uhr am Morgen klingelten bei den meisten alle Wecker, um rechtzeitig für die Abholung um 4.30 Uhr fertig zu sein. Nach kurzfristigen Suchaktionen von vor allem Jannick hatten wir es geschafft, püntklich fertig zu sein. Um 7.10 Uhr hob dann die Maschine von AirNewZealand ab in Richtung Wellington. Die meisten haben den Flug ziemlich verschlafen und wurden erst durch die Ansage des Piloten, dass wir nun zum Landeanflug ansetzen, aufgeweckt. Nach der problemlosen Anreise kam nun dann allerdings ein kleiner erster Schock; das Gepäck von Tom T. war komplett kaputt. Nach einer kurzen Suchaktion für den richtigen Schalter haben Tom und Frau Schweiger es geschafft, einen Anspruch auf einen neuen Koffer von der Airline zu erhalten. Währendessen haben sich Jakob B. und Herr Boesten auf den Weg gemacht, um den richtigen Bus für den Transport nach Wellington zu finden. Nachdem nun alles geschafft war, machten wir uns (aufgeteilt auf 2 Busse) auf den Weg zu unserem Hostel. Hierbei verlief alles gut. Im Hostel angekommen, hieß es nun: keine Zeit zum Schlafen. Ohne Umwege ging es für alle Kinder (außer Tom und Frau Schweiger) los in Richtung des Nationalmuseums Te Papa. Währenddessen machten sich Tom und Frau Schweiger auf die Suche nach einem neuen Koffer. Los ging die Schnäppchenjagd. Nach ca. 2 Stunden haben wir dann auch einen neuen passenden Koffer gefunden und konnten zurück zur Unterkunft. Um 14.30 Uhr hieß es dann endlich, dass die Zimmer für den Check-In bereit sind und wir uns ein wenig erholen konnten. Einige gingen ohne Umwege für eine Stunde ins Bett, andere erkundigten auf eigene Faust die Stadt und Shoppingmöglichkeiten in Wellington, bevor es dann für alle zum Einkaufen für das Frühstück ging. Den Abend haben wir dann nur noch gemütlich im Hostel verbracht. für den Check-In bereit sind und wir uns ein wenig erholen konnten. Einige gingen ohne Umwege für eine Stunde ins Bett, andere erkundigten auf eigene Faust die Stadt und Shoppingmöglichkeiten in Wellington, bevor es dann für alle zum Einkaufen für das Frühstück ging. Den Abend haben wir dann nur noch gemütlich im Hostel verbracht.

  22. Februar: Flug von Hamburg nach Christchurch

Am Freitag trafen wir uns am Flughafen Hamburg und eine große Mehrheit konnte die Informationsmail korrekt lesen und kam rechtzeitig zum angegebenen Treffpunkt. Um knapp 18:30 waren dann alle Kinder inklusive der Begleitlehrer anwesend und das einchecken konnte beginnen. Nach einer kurzen Verabschiedungszeremonie machten wir uns auf den Weg zum Sicherheitscheck und brachten auch dies erfolgreich hinter uns. Vor dem Gate empfingen uns ein Vater der Klasse der 3c inklusive Sohn aus Elmshorn und verabschiedeten uns persönlich. Mit den besten Wünschen machten wir uns auf dem Weg in den Flieger und begaben uns auf die knapp 36 stündige Reise an das knapp 18000 km entfernte Dunedin. Die Flüge über Dubai, Sydney und anschließend Christchurch verliefen ohne Probleme, aber natürlich wurde ein Pass im Flieger in Sydney kurzfristig deponiert. Rechtzeitig wurde das bemerkt und auch der Pass konnte nach kurzer Zeit wieder gefunden werden. Nach diesem kleinen Fauxpas setzten wir die Reise fort und wir landeten ohne weitere Probleme in Christchurch. Der Busfahrer der Firma Pacific Tourways erwartete uns, wie vorab besprochen, und nun ging es mit dem Bus nach Dunedin. Es war eine sehr ruhige Fahrt, da ein Großteil der Kinder schlief und nur ein kleiner Stopp bei einem McDonalds zum Abendessen die Ruhe störte. Um ca. 21:45 Uhr Ortszeit erreichten wir die Vororte von Dunedin und wurden vom kühlen Wind und leichten Regen in Dunedin begrüßt. Die Zimmerverteilung verlief ohne Probleme und auch die erste Nacht haben sowohl die Lehrer als auch die Schüler ohne Probleme überstanden.

  1. Schultag: Erinnerung an die Vergangenheit

Der erste Schultag begann für die Reisegruppe erst um 9:30 Uhr, was alle begrüßten. Nach einem Frühstück, welches für uns extra vorab von den Verantwortlichen der Kings High (Gareth Hore) eingekauft und an die Unterkunft geliefert wurde, begann es mit einer Versammlung der King’s High School, wo sämtliche Besucher begrüßt wurden. Die Kinder waren fasziniert von der Atmosphäre der Versammlung, die im Auditorium der King’s Higstattfand. Die Schüler erwarteten stehend die Gäste aus Deutschland und dem Schulleiter. Der Schulleiter Dan Reddiex und Henk Boesten betraten die Bühne des Auditoriums und Dan Reddiex begrüßte die Schüler. In seinen Anfangsworten stellte er Henk Boesten (ehemaliger Schüler der King’s), Kerstin Schweiger und die SchülerInnen und Schüler der Leibniz Privatschulen vor. Nach einer kurzen Eröffnungsrede erteilte Dan Reddiex Henk Boesten das Wort, der kurz seine King’s Vergangenheit in einer Rede darlegte. Im Anschluss gab es eine kurze Präsentation der letztjährigen Examensergebnisse und es wurden die Schüler in die jeweiligen Stunden verabschiedet. Die Leibniz Schülerinnen waren insbesondere von der Disziplin der King’s Schüler beeindruckt – sämtliche Schüler trugen Hemd, Krawatte und Jackett und redeten nicht während der gesamten Versammlung. Im Anschluss begann der Unterricht für die Schüler und die Lehrer erledigten die ersten Einkäufe mit Herrn Hore, dem Verantwortlichen für die internationalen Studenten. Im Anschluss an den Schultag wurde die Gegend rund um den Holiday Park erkundet; der Weg führte natürlich auch zum nahe gelegenen Strand (Foto). Das Abendessen für die 33 Kinder stellte eine Herausforderung dar, diese wurde aber auch flexibel bewältigt.

Die Leibniz-Schüler vor dem südlichsten Bahnhof der Welt in Dunedin, gleichzeitig der auch am meisten fotografierte.

  1. Schultag: Der Besuch des Nationalspielers

Der zweite Schultag war bereits fast wie Alltag – die Kinder gingen mit ihren jeweiligen Paten in den Unterricht. Zum Abschluss des Schultages erhielten die Kinder eine Einführung in den neuseeländischen Nationalsport Cricket. Dies wurde von dem ehemaligen Nationalspieler (2008) Bradley Scott, welcher inzwischen an der Schule arbeitet und Schülern das Spiel Cricket beibringt, mit absoluter Begeisterung übermittelt und erklärt. Im Anschluss wurde der berühmte St. Clair Strand besucht und die Kinder konnten die berühmte Haiglocke begutachten. Dies endete letzten Endes in der Diskussionen, warum baden in Dunedin nicht ratsam ist. Nach einem Spaziergang zurück über den Strand gab es Wraps zum Abendessen und der Abend klang gemütlich aus.

  1. Schultag: Kochen in der Schule

Auch der dritte Schultag begann wie üblich um 08:45 Uhr. Die Schüler begleiteten wieder den Unterricht mit ihren Paten und zum Abschluss des Tages wurde an der Queens High School gekocht – zwei traditionelle neuseeländische Gerichte, wie beispielsweise Pavlove (Desert) und Cheese Rolls (Appetizer), welche von den Kindern unter der Anleitung zweier Lehrerinnen hervorragend zubereitet wurden. Nach diesem Schultag ging es mit dem Bus in die Stadt, wo der berühmte Bahnhof von Dunedin besucht wurde (meistfotografierte Gebäude der südlichen Hemisphere). Danach hatten die Kinder Freizeit und konnten die Innenstadt von Dunedin erkunden. Im Anschluss an die Rückkehr in den Holiday Park bereiteten die Lehrkräfte unter tatkräftiger mithilfe der Schüler die Lasagne zu. Nach dem Abendessen hatten die Kinder noch Freizeit und genossen den Feierabend im Holiday Park.

Tag 4: Visiting Kings and Queens High

Um 7 Uhr morgens war die Nacht erneut vorüber und es ging zum Frühstücken. Mittlerweile klappen die Abläufe des Frühstückens problemlos und jeder ist nach ca. 3o Minuten bereit, um in die Schule zu laufen (ca. 2 km). Nach einem erneut eindrucksvollen Tag an den beiden Schulen der Kings and Queens High school, während die Schülerinnen und Schüler viele tolle Eindrücke des Unterrichts (wie zum Beispiel Maori lesson, Drama, Architektur etc.) bekommen hatten, hieß es nun: Schnell nach Hause, um uns für das Barbecue an der Schule fertig zu machen und die ersten Dinge zu packen, da es für die letzte Nacht in andere Zimmer gehen muss. Um 17.30 Uhr waren wir dann zurück an der Schule, um typisches Neuseeländisches Essen zu bekommen. Nach dem Essen und kurzen Abschluss- und Dankesreden von Gareth Hore und Henk Boesten hieß es für alle Teilnehmer, den Abend gemütlich ausklingen zu lassen und zu genießen. Nach teilweise schmerzlichen Verabschiedungen von ihren Buddies (Gastpartnern in der Schule, die teilweise zu richtigen Freunden wurden) ging es nur noch zurück in die Unterkunft.

Tag 5: Day Trip Peninsula Halbinsel

Erneut hieß es um bereits 7 Uhr Frühstücken. Im Anschluss daran mussten alle wie angekündigt ihre Zimmer räumen und das Gepäck wurde in einem extra Raum deponiert, da wir am Morgen noch nicht unsere Zimmer für die letzte Nacht beziehen konnten. Hierbei lief alles problemlos und die Zimmer konnten sauber und ordentlich übergeben werden (wobei niemand etwas vergessen hatte!). Um 8.45 Uhr ging es dann mit einem Bus, welchen die Schule der Kings High für uns organisiert und sogar bezahlt hat, weiter in zur Peninsula Halbinsel. Unser erster Stopp war das Albatros Center. Während einer 90-Minütigen Tour lernten wir sehr viel über die beeindruckende Lebenswelt und Verhaltensweisen der Vögel, die es nur an 2 Orten weltweit gibt. Durch viel Glück konnten wir sogar sowohl brütende Albatros wie auch Babys entdecken Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es dann zu unserer nächsten Aktivität; den Besuch des Penguin Place. Nach einer aufregenden Busfahrt durch das Reservat führte uns der Weg zu Fuß auf einer Wanderung weiter. Hierbei konnten wir mehrere Pinguine wie auch Seelöwen aus nächster Nähe beobachten und erfuhren alles über die Lebensweisen wie auch die Bedrohung der mittlerweile nur noch 1.700 weltweit lebenden Gelbaugenpinguine. Ebenso bekamen wir einen Einblick in die Aufzuchtstation des Reservats. Nach einer kleinen Stärkung mit Eiscreme machten wir uns auf den Weg zu unserem letzten Programmpunkt des Tages: die steilste bewohnteste Straße der Welt, Baldwin Street. Alle haben es mehr oder weniger schnell den steilen Weg nach oben geschafft und wir waren alle stolz auf uns. Anschließend ging es zurück zum Hostel und es gab Pizza zum Abendessen.

Tag 6: Queenstown – wir kommen

Um 8:45  fuhr die Reisegruppe weiter nach Queenstown und verließ Dunedin. Alle Koffer waren eingepackt und der Bus war voll. Die Reise war geprägt von müden SchülerInnen und Lehrern und zum Abschluss der Fahrt genossen die Kinder und auch die Lehrer die Aussicht. Wir fuhren vorbei an der berühmten Kawaras Bridge, wo das Bungy Jumping erfunden wurde.

Am Abend wurde die Stadt Queenstown erkundet (Abenteuerhauptstadt der Welt) und es wurde gemeinsam gegessen. Am Sonntag wurde ebenfalls die Stadt Queenstown erkundet und es standen die ersten Aktivitäten an. Im Kiwipark  wurde die Vogellandschaft der Kinder erkundet und es wurde auch der erste Kiwi (nachtaktiv) kennengelernt. Im Anschluss daran ging ein Großteil der Gruppe in Richtung der berühmten Gondola, Stina und Herr Besten machten sich auf den Weg in Richtung Kawaras Bridge, da Stina dort einen Sprung wagte. Die überwiegende ZAHL DER KINDER HATTE IHREN SPAß beim Lodge Fahren und Stina sprang aus 43 Metern in die Tiefe – der ersten Bungy Sprung Seite der Welt.

Am Abend hatten die Kinder ihre Freizeit und konnten in Queenstown shoppen, so viel sie wollten. Die beiden gebeutelten Fans des BVB (Nico), bzw. des S04 (Henk) genossen ihren  Abend beim Besuch des Top The gerateten Burgerladen laut Google und aßen ihren Burger am Lake Wakatipu. Der Abend klang in gemütlicher Runde aus (einige waren noch am See und. achten schöne Fotos).

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